AKTUELLE-NEWS

Leerstand und Vorsteuerberichtigung

Stand: 19.10.2021
Grundlage für den Vorsteuerabzug ist unter anderem die Verwendung für Abzugsumsätze, also Umsätze, die den Vorsteuerabzug nicht
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Sanierungsgewinne steuerfrei

Stand: 19.10.2021
Die weltweite Corona-Pandemie hat die Wirtschaft vor enorme Herausforderungen gestellt, die nahezu jeden Sektor beeinflussen. Aufgrund der
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Steuerzinssatz verfassungswidrig

Stand: 05.10.2021
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat im Beschluss vom 8.7.2021 (1 BvR 2237/14, 1 BvR 2422/17) die aktuellen Verzinsungsregelungen für
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Vorsteuer bei Arbeitnehmer-Bewirtung

Stand: 05.10.2021
Als Kleinbetragsrechnungen gelten Rechnungen bis zu einem Rechnungsbetrag von 250 Euro (incl. Umsatzsteuer). Diese müssen keine
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Frist Steuererklärungen 2020 - 31.10.2021

Stand: 05.10.2021
Wenn Steuerpflichtige ihre Steuererklärung selbst erstellen und abgeben, endet die Abgabefrist grundsätzlich sieben Monate nach Ablauf
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Umsatzgrenze und Buchführungspflicht

Stand: 30.09.2021
Die Umsatzgrenze für die Buchführungspflicht war bisher abweichend von der Umsatzgrenze für die Ist-Besteuerung zu
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Aktive RAP bei geringer Bedeutung

Stand: 30.09.2021
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) sind auch bei geringfügigen Beträgen zu bilden. Weder dem Grundsatz der Wesentlichkeit noch dem
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Kampf gegen Korruption und Betrug

Stand: 06.09.2021
Mit dem Start der Ermittlungstätigkeit der Europäischen Staatsanwaltschaft beginnt ein neues Kapitel im Kampf gegen Korruption und
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Zinsurteil Bundesverfassungsgericht

Stand: 06.09.2021
Die hohen Steuerzinsen von sechs Prozent im Jahr sind seit 2014 verfassungswidrig. Das gelte für Steuernachzahlungen wie für
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Online-Einkäufe ab 01.07.2021

Stand: 06.09.2021
Zum 1. Juli 2021 treten die neuen Mehrwertsteuervorschriften für Online-Einkäufe in Kraft: Sie gewährleisten einheitlichere
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Arbeitszimmer bei Veräußerung

Stand: 05.08.2021
Wird eine zu eigenen Wohnzwecken genutzte Eigentumswohnung innerhalb der zehnjährigen Haltefrist veräußert, ist der Veräußerungsgewinn
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Flutkatastrophe - Spendenabzug

Stand: 05.08.2021
Mit einer Geldspende kann den Hochwasseropfern effektiv geholfen werden, diese kann unter bestimmten Voraussetzungen auch steuerlich
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Steuererklärung 2020 - Fristverlängerung

Stand: 05.08.2021
Angesichts der weiterhin andauernden, durch die Corona-Pandemie verursachten Ausnahmesituation wurden die Erklärungsfristen in beratenen
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Bewirtungskosten und -rechnung

Stand: 22.07.2021
Durch das Bundesfinanzministerium (BMF) wurde ein Schreiben veröffentlicht zur steuerlichen Anerkennung von Aufwendungen für die
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Überprüfung Unternehmereigenschaft

Stand: 22.07.2021
Um die Finanzämter mit unerwünschter Arbeit zu entlasten, in Hinsicht auf das Ausstellen von Bescheinigungen zur Unternehmereigenschaft,
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Firmenfahrräder in der Buchführung

Stand: 17.06.2021
Sogenannte Job-Bikes erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie entsprechen dem Zeitgeist, weil sie klimaneutral und
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Ermäßigter Satz Restaurations- und Verpflegungsdienstleistungen

Stand: 17.06.2021
Durch das Dritte Corona-Steuerhilfegesetz vom 10.3.2021 hat der Gesetzgeber die Gewährung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes in Höhe
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Vorsteuer bei Gebäudeleerstand

Stand: 10.06.2021
Grundlage für den Vorsteuerabzug ist unter anderem die Verwendung für Abzugsumsätze, also Umsätze die den Vorsteuerabzug nicht
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Neues Wahlrecht für Personengesellschaften

Stand: 10.06.2021
Die Bundesregierung hat vor kurzem ihren Gesetzesentwurf zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts (KöMoG)
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Schwankende Geschäftsführergehälter als vGA

Stand: 02.06.2021
Stellt das Finanzamt eine verdeckte Gewinnausschüttung fest, dreht es sich um einen Vermögensvorteil an den Gesellschafter oder eine
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Verkürzte Nutzungsdauer IT-Software/Geräten

Stand: 02.06.2021
Mit BMF Schreiben vom 26.2.2021 wurde die Nutzungsdauer von den sogenannten digitalen Wirtschaftsgütern auf ein Jahr verkürzt. Welche
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Unternehmereigenschaft für Hundezüchter

Stand: 21.05.2021
Die Unternehmereigenschaft einer Hundezüchterin hatte das SG Münster zu beurteilen. Die Dame war Züchterin für eine bestimmte
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Belegausgabepflicht erleichtert

Stand: 21.05.2021
Die in der Abgabenordnung verankerte Belegausgabepflicht bei elektronischen Kassen schlug in den vergangenen Monaten im Handel hohe Wellen.
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Reduzierung Gewerbemiete wegen Corona

Stand: 10.05.2021
Kann die Gewerbemiete während des Lockdowns reduziert werden? Mit dieser Frage müssen sich immer mehr Oberlandesgerichte
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Elektrofirmenwagen Vergünstigungen

Stand: 06.05.2021
Wer vor einer Neuanschaffung von einem Firmenwagen steht, spielt vielleicht auch mit dem Gedanken, sich ein Elektroauto anzuschaffen. Ob
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Sonderausstattung Firmen-PKW

Stand: 06.05.2021
Für die Versteuerung von Privatfahrten mit dem Firmen-PKW kann man Geld sparen, wenn man bei der Anschaffung einige Regeln
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Kassenführung und Mängel

Stand: 28.04.2021
Wenn geringfügige Mängel in der Kassenführung eines Imbissbetriebes festgestellt werden, dann rechtfertigt dies keine über die
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Steuererstattungszinsen

Stand: 28.04.2021
Grds. dürfen Nachzahlungszinsen auf Steuernachforderungen nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden. Zu steuerpflichtigen Einkünften
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„Lego“-Betonblocksteine – GwG?

Stand: 14.04.2021
Es werden immer mehr standardisierte Betonblocksteine eingesetzt, diese sind – ähnlich wie Legosteine – als stapelbares langlebiges
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Sachspenden und Umsatzsteuer

Stand: 14.04.2021
Zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Sachspenden wurden durch das Bundesfinanz-ministerium zwei Schreiben veröffentlicht. Ferner können
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Finanzlage angespannt

Stand: 01.04.2021
Die Hälfte der deutschen Unternehmen sieht sich in der Corona-Krise weiterhin in finanziellen Nöten. Das ermittelte der DIHK in einer
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Hauswasseranschluss 7 % USt

Stand: 31.03.2021
Das Legen eines Hauswasseranschlusses hat jüngst den BFH beschäftigt. Dieser kam zu dem Urteil, dass es sich um eine „Lieferung von
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Fehlerhafte Buchhaltung

Stand: 25.03.2021
Durch einen Arzt wurden nicht alle notwendigen Unterlagen zur Verfügung gestellt, die zur Erstellung der Buchhaltung notwendig
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Neues Steuerformular 2020 Corona

Stand: 25.03.2021
Für das Jahr 2020 wurde das Steuerformular „Anlage Corona-Hilfen“ zur Einkommensteuererklärung neu hinzugefügt. Dieses Formular ist
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Stundungsanträge bis 30.06.2021 möglich

Stand: 22.03.2021
Da die Pandemie das Land und die Wirtschaft weiterhin fest im Griff hat, haben sich die Finanzministerien der Länder darauf geeinigt, dass
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Kassenzertifizierung 31.03.2021

Stand: 17.03.2021
Zum 31.03.2021 läuft für viele bargeldintensive Branchen wie Gastronomen, Friseure, Einzelhandel usw. eine wichtige Frist
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Pauschbeträge für Sachentnahmen 2021

Stand: 05.03.2021
Das Bundesfinanzministerium (BMF) gibt die für das Jahr 2021 geltenden Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben (Sachentnahmen)
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Vorsteuervergütungsverfahren - Brexit

Stand: 03.03.2021
Die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Union ist mit Ablauf des 31. Januar 2020 beendet worden. Die Regelungen der
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Sofortabschreibung digitale Wirtschaftsgüter

Stand: 03.03.2021
Nach einem Beschluss des Bundes und der Länder sollen bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 01.01.2021 sofort
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Rückforderung Corona-Soforthilfe

Stand: 12.02.2021
Wenn ein Solo-Selbständiger sich bereits bei Beantragung einer Corona-Soforthilfe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden hat, dann
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Rücklage für Ersatzbeschaffung - Frist verlängert

Stand: 03.02.2021
Scheidet ein Wirtschaftsgut aus dem Betriebsvermögen aus, müssen die darin enthaltenen stillen Reserven grundsätzlich versteuert werden.
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Aufsichtsratsvergütung und Umsatzsteuer

Stand: 03.02.2021
Wenn ein Mitglied des Aufsichtsrats eines Sportvereins für seine Tätigkeit eine Vergütung erhält, dann unterliegt diese nach einem
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AKTUELLE-VIDEOS

01. September 2021

elektronisches Kassensystem, computergestütztes Kassensystem, Registrierkasse, Kassensystem, Belegausgabepflicht, elektronisches Aufzeichnungssystem, Ladenkasse, Einzelaufzeichnungspflicht, Aufzeichnungspflicht, Eigenbeleg, Eigenbelege, Befreiung, Papierbeleg, elektronischer Beleg, Download, Angaben, Rechnungsangaben, QR-Code, lesbar, digitale Schnittstelle, Schnittstelle der Finanzverwaltung, digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung, elektronischer Kassenbeleg, Beleg, Standard, Standards für Belege, Taxonomie der Kassendaten, technische Sicherheitseinrichtung, Kassennachschau

18. August 2021

Unternehmer, Rechnungen, Rechnung, Inland, Leistungen, Unternehmen, Werklieferung, Werklieferung, Werkleistung, Werkleistungen, Leistungsempfänger, Umsatzsteuer, USt, Umsatzsteuerlich, Vorsteuerabzug, Angaben, Steuersatz, Gutschrift, Übergang der Steuerschuldnerschaft, Steuerschuldnerschaft, Differenzbesteuerung

21. Juli 2021

Abschreibungsmethoden, Absetzung für Abnutzung, AfA, Anschaffungskosten, Herstellungskosten, betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, Anlagevermögen, Überschusseinkünfte, geringwertige Wirtschaftsgüter, GWG, lineare AfA, degressive AfA, Absetzung für Substanzverringerung, Abschreibung, Substanzverringerung, lineare Gebäude AfA, degressive Gebäude AfA, Investitionsabzugsbetrag, Sonderabschreibung, erhöhte Absetzung, Restwert, Abschreibungssatz, Bemessungsgrundlage, bewegliche Anlagegüter, Restbuchwert

07. Juli 2021

Dienstwagen, Dienstauto, Firmenauto, private Nutzung, geldwerter Vorteil, Firmenwagen, Ein-Prozent-Regelung, 1% Regelung, Fahrtenbuchmethode, Fahrtenbuch, Fahrtenbuch-Methode, Bruttolistenneupreis, Bruttolistenpreis, erste Tätigkeitsstätte

24. Juni 2021

Gutschein, Einzweckgutschein, Einzweck-Gutschein, Mehrzweckgutschein, Mehrzweck-Gutschein, Gegenleistung, Lieferung, sonstige Leistung, leistender Unternehmer, Ort der Leistung, Leistungsort, Steuersatz, Umsatzsteuer

12. MAI 2021

Herzlich Willkommen beim b.b.h. Bundesverband! Mein Name ist Marina Broden und in diesem Kurzvideo beschäftigen wir uns mit dem Thema „Bewirtungskosten“.
Dass Bewirtungskosten als Betriebsausgaben abzugsfähig sein können, ist weithin bekannt. Was viele aber nicht wissen ist, dass ein Abzug als Werbungskosten auch möglich sein kann. Das bedeutet, Sie können zum Beispiel als Arbeitnehmer oder Vermieter den Fiskus an ihren Bewirtungsaufwendungen teilhaben lassen, wenn diese im Zusammenhang mit ihren Einkünften stehen. Bewirtungskosten sind kurz gesagt Kosten für Speisen und Getränke, wenn Sie eine andere Person aus geschäftlichem oder beruflichem Anlass bewirten.
Viel interessanter ist aber die Frage unter welchen Voraussetzungen ein Ansatz möglich ist. Siebzig Prozent der Bewirtungskosten sind für Sie als Werbungskostenabzug möglich. Da Sie ja selbst auch mitessen, bleibt der Rest ihr Privatvergnügen. Davon gibt es aber eine Ausnahme. Laden Sie Mitarbeiter oder Kollegen ein, ist sogar ein Abzug von 100 Prozent drin, da ein betrieblicher bzw. beruflicher Grund vorliegt. Was müssen Sie sonst noch wissen? Wichtig ist natürlich, dass Sie derjenige sind, der die Bewirtung übernimmt. Laut Gesetz gelten dann dieselben Bestimmungen wie für einen Unternehmer. Im Einzelnen bedeutet dies, dass die Bewirtungsaufwendungen angemessen sein müssen. Außerdem muss ein betrieblicher Anlass gegeben sein und die Aufzeichnungspflichten sind ebenfalls noch zu beachten. Wann sind ihre Bewirtungsaufwendungen also noch angemessen? Hier gibt es keine besondere gesetzliche Grenze. Deshalb haben Sie hier auch Spielraum, beispielsweise wie wichtig ist das Essen bzw. die bewirtete Person? Und wie sieht ein Fremdvergleich aus. Jeder Bewirtungsbeleg ist einzeln zu prüfen. Stellt sich jetzt noch die Frage welche Anforderungen an die Nachweise und Aufzeichnungen gestellt werden. Die Aufzeichnungen müssen dabei bestimmte Pflichtangaben enthalten. Wichtig ist, dass alle Angaben so genau wie möglich gemacht werden. Wenn Sie in einer Gaststätte waren, müssen Sie darauf achten, dass Sie eine maschinell erstellte Rechnung bekommen. Eine handschriftliche Quittung ist also nicht zulässig. Somit müssen Sie nach Erhalt der Rechnung zeitnah den Anlass und die Teilnehmer noch selbst auf dem Beleg ergänzen. Sie können auch einen extra Bewirtungsbeleg schreiben, den Sie dann an die Rechnung heften müssen. Beachten Sie bitte, dass Sie den geschäftlichen Anlass genau erläutern. Wie Sie sich jetzt schon denken können, genügt es also nicht einfach „Geschäftsessen“ oder „Arbeitsessen“ anzugeben. Übrigens zählen zu den Bewirtungskosten die Kosten für den Verzehr von Speisen, Getränke und sonstigen Genussmitteln. Nebenkosten wie Garderobe oder Trinkgeld sind ebenfalls der Bewirtung zuzurechnen. Achten Sie deshalb darauf, dass diese auch auf der Rechnung enthalten sind. Im Umkehrschluss sehen Sie also, dass andere Kosten, wie zum Beispiel für künstlerische oder sportliche Darbietungen, nicht zu den Bewirtungskosten zählen. Noch ein Hinweis: eine Bewirtung in der eigenen Wohnung zählt immer zu den privaten Kosten und kann nicht geltend gemacht werden. Deshalb empfehlen wir Ihnen, Ihre Rechnungen aufzuheben und auch zeitnah zu dokumentieren, wen Sie bewirtet haben und aus welchem Anlass. Und damit kommen wir auch schon zum Ende. Wir hoffen, Ihnen hat unser kurzes Video gefallen und Sie schauen bald mal wieder bei uns vorbei! Bis dahin freuen wir uns, wenn Sie uns einen Daumen hoch da lassen!

05. MAI 2021

Herzlich Willkommen beim b.b.h. Bundesverband! Mein Name ist Alexander Kohl und in diesem Video beschäftigen wir uns mit Reisekosten und wie Sie Auslandsreisekosten steuerlich absetzen können. Zu den Reisekosten zählen Aufwendungen für Fahrten oder Übernachtungen ebenso wie Verpflegungsmehraufwendungen oder Reisenebenkosten. Ob sie nun im Ausland oder im Inland auswärts unterwegs sind, macht hier erst mal keinen Unterschied. Steuerlich geltend dieselben Grundsätze für die Berücksichtigung als Betriebsausgaben oder Werbungskosten. Der Arbeitgeber kann nachgewiesene Fahrtkosten, Flugrechnungen sowie Nebenkosten in tatsächliche Höhe erstatten. Wenn Sie keine Erstattung erhalten, dürfen Sie dafür Werbungskosten in der Steuererklärung angeben. Wenn Sie mit dem eigenen Auto fahren, erhalten Sie pauschale Kilometersätze. Diese unterscheiden sich nicht von denen im Inland. Spezielle Regelungen ergeben sich bei den Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten. Wie im Inland können Sie für die Verpflegung ebenfalls nur Pauschalen steuerlich ansetzen. Dafür gibt der Gesetzgeber regelmäßig eine Länderliste heraus. In dieser können Sie die Pauschbeträge für jedes Land heraussuchen. Genauso wie bei Inlandsreisen gibt es zwei verschiedene Pauschbeträge die sich nach der Abwesenheit richten. Entweder sind Sie über 8 Stunden am Tag auswärts oder mindestens 24 Stunden, also den ganzen Tag. Aber was ist eigentlich, wenn Sie durch mehrere Länder reisen oder mehrere Tage unterwegs sind? Wenn sie mehrere Tage unterwegs sind, setzen Sie für die An- und Abreise denselben Pauschbetrag an, den Sie für eine Auswärtstätigkeit mit 8 Stunden geltend machen können. Wie lange sie tatsächlich an den Tagen für die Anreise und Abreise auswärts waren spielt keine Rolle. Sind Sie bei der Anreise in mehreren Ländern unterwegs, nehmen Sie den Pauschbetrag für das Land, das Sie vor 24 Uhr erreichen. Bei der Abreise zählt das Land, in dem ihr letzter Tätigkeitsort war. In den Tagen zwischen der Anreise und Abreise müssen Sie dann den Pauschbetrag ansetzen, der für das Land gilt dass sie vor 24 Uhr der Ortszeit erreichen. Und immer wieder können Sie die Parallelen zum Inland ziehen. Denn auch bei Reisen im Ausland müssen Sie darauf achten, dass der Ansatz für ihre Verpflegungsmehraufwendungen nach drei Monaten wegfällt. Dies ist dann der Fall, wenn sie sich an derselben Tätigkeitsstätte aufhalten. Erhalten Sie vom Arbeitgeber oder vom Kunden beispielsweise Mahlzeiten, dann muss auch die Verpflegungspauschale gekürzt werden. Für das Frühstück müssen Sie auf 20 Prozent der Pauschale verzichten und für Mittagessen und Abendessen jeweils um 40 Prozent. Erhalten Sie eine Erstattung vom Arbeitgeber müssen Sie diese natürlich abziehen. Allerdings ist es möglich, dass der Arbeitgeber genauso wie für Inlandsübernachtungen Pauschbeträge erstattet. Wie im Inland ist eine Erstattung ohne Einzelnachweis möglich. Auch hier finden Sie die entsprechenden Pauschbeträge in der Länderliste für die verschiedenen Staaten.

Für LKW-Fahrer die in Ihrer Kabine übernachten gilt auch im Ausland die Pauschale von acht Euro pro Übernachtung.

In den ersten 48 Monaten können Sie also unbeschränkt die tatsächlichen Kosten geltend machen, anschließend dürfen Sie höchstens 1.000 Euro im Monat abziehen.

Ihre Auslandsreisekosten sollten Sie anhand von Aufzeichnungen und Belegen nachweisen können. Dazu gehört zum Beispiel welche Reise sie gemacht haben und warum, oder auch die Dauer der Reiseweg und die Kilometer.

Das war’s auch schon. Wir hoffen, wir konnten Ihnen das Thema „Auslandsreisekosten“ näherbringen und wir freuen uns, wenn Sie bald mal wieder bei uns vorbeischauen.
Bis dahin freuen wir uns, wenn Sie uns einen Daumen hoch dalassen!

27. APRIL 2021

Hallo und herzlich Willkommen beim b.b.h. Bundesverband. Mein Name ist Alexander Kohl und das Thema lautet „Abfindungen“.
Wer ein Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnis beendet, für den stellt sich auch immer die Frage der Abfindung. Eine Abfindung ist eine Art Entschädigung für den Arbeitsplatzverlust. Ein Arbeitgeber möchte oft auch Streitigkeiten vor Gericht vermeiden. Grundsätzlich ist es so, dass man als Arbeitnehmer eigentlich keinen Anspruch hat. Es kann aber natürlich sein, dass bestimmte Regelungen vereinbart wurden, zum Beispiel im Arbeitsvertrag, Aufhebungsvertrag und im Tarifvertrag. Auch ein Sozialplan kann einen Anspruch begründen. Ein Arbeitnehmer kann sich aber auch auf ein Gewohnheitsrecht berufen, wenn der Arbeitgeber bisher jedem dem er gekündigt hat, eine Abfindung bezahlt hat. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Abfindung auch, wenn in der Kündigung durch den Arbeitgeber ein Hinweis steht. Drin stehen muss also dass betriebsbedingte Kündigungsgründe vorliegen und der Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine Abfindung hat, wenn er die dreiwöchige Frist verstreichen lässt und keine Kündigungsschutzklage einreicht. Der zweite Fall besteht bei einem Prozess vor Gericht. Hat der Arbeitnehmer eine Kündigungsschutzklage eingereicht, geht es darum, ob die Kündigung wirksam war. Die Folge von einer unwirksamen Kündigung wäre ja eine Weiterbeschäftigung. Oft ist genau das aber nicht gewollt oder besser gesagt, nicht zumutbar. Deshalb wird entweder auf Antrag des Arbeitgebers oder vom Gericht eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses festgestellt. Und diese ist dann mit einer Abfindung verbunden. Hier möchte ich aber noch mal darauf hinweisen, dass die gesetzlichen Vorschriften natürlich auf die Anwendung des Kündigungsschutzgesetzes beziehen. Damit dieses gilt, müssen in einem Betrieb mindestens zehn Vollzeitbeschäftigte angestellt sein. Fällt das Unternehmen unter das Kündigungsschutzgesetz, so beträgt die Abfindung die Hälfte des monatlichen Bruttogehalts pro Beschäftigungsjahr. Oft wird die Höhe auch abhängig gemacht von Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit und des Familienstandes. Sind Sie von einer Kündigung betroffen und steht eine Abfindung im Raum, ist es auch gut zu wissen, dass diese nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegt. Allerdings sollten Sie die steuerliche Seite gegebenenfalls vorher prüfen lassen. Erhalten Sie mit der Abfindung eine Entschädigung für mehrere Jahre, dann können außerordentliche Einkünfte vorliegen. Dafür gibt es in der Einkommensteuer eine Begünstigung bei der Ermittlung des Steuersatzes. Denn oft ist es so, dass durch die hohe Abfindung, die natürlich auf einmal gezahlt wird, die Steuerlast steigt. Bei laufenden Lohnzahlungen über mehrere Jahre würde damit für einen gleichen Betrag und bei gleichen Verhältnissen weniger Steuer anfallen. Als Betroffener sollten Sie sich ebenfalls informieren, wenn Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Bestimmte Vereinbarungen haben eine Sperrfrist für das Arbeitslosengeld zur Folge. Wenn Sie noch Fragen haben, helfen Ihnen unsere b.b.h. Beratungsstellen im Rahmen einer Mitgliedschaft gerne weiter. Das war’s auch schon. Wir hoffen, Ihnen hat unser Video gefallen und Sie schauen bald mal wieder bei uns vorbei. Um auch in Zukunft kein Video mehr zu verpassen, abonnieren Sie am besten unseren Kanal!

01. MÄRZ 2021

Steuerhinweise für Onlineverkäufer. Herzlich Willkommen. Mein Name ist Alexander Kohl und das Thema unseres Kurzvideos lautet: „Steuerhinweise für Onlineverkäufer“. Verkäufe über Onlineportale sind kinderleicht und sie erreichen noch viel mehr potenzielle Kunden, egal ob Sie nur ein paar gebrauchte Sachen loswerden wollen oder einen richtigen Handel angemeldet haben? Wenn Sie dieser Meinung sind, sollten Sie sich unbedingt über die steuerlichen Fallstricke informieren. Sie sind nur ein privater Verkäufer und wollen mit dem Finanzamt nichts zu tun haben? So einfach ist das aber nicht, denn der Fiskus kann jederzeit, für Sie unbemerkt bei den Plattformen bestimmte Daten abfragen. Das bedeutet, dass genau geprüft wird, ob es sich nur um private Gelegenheitsverkäufe handelt oder um einen gewerblichen Handel. Dabei muss man auch noch im Blick haben, dass umsatzsteuerlich etwas andere Regeln gelten als für die Einkommensteuer und Gewerbesteuer. Für die Einkommensteuer und Gewerbesteuer ist es relevant ob Ihnen ein Gewinn aus dem Handel bleibt, was bei eigenen gebrauchten Sachen in der Regel schwer wird. Aufpassen sollten Sie, wenn Sie extra Neu- oder Gebrauchtware für den Wiederverkauf ankaufen und weiterveräußern oder wenn Sie Wertgegenstände verkaufen, wie Antiquitäten oder Schmuck. Wenn Sie also einmalige Spekulationsgewinne über 600 Euro mit wertvollen Sachen getätigt haben oder regelmäßigen Handel betreiben und nicht nur private Gegenstände mit Verlust veräußern, sollten Sie sich unbedingt steuerlich umfassend informieren. Die Umsatzsteuer ist im Online-Handel eigentlich ein Thema für den Steuerprofi. Wir möchten Ihnen hierzu einige grundlegende Punkte aufzeigen, auf die Sie selbst achten können. Für die Umsatzsteuer ist ein Gewinn unbeachtlich, hier gilt es lediglich, Einnahmen zu erzielen, was bei einem Verkauf ja immer vorkommt. Wenn dies auch noch nachhaltig und selbständig passiert, werden Sie bereits als umsatzsteuerlicher Unternehmer eingestuft. Das Finanzamt hat als einen Blick darauf ob Sie über längere Zeit regelmäßig über die Online-Plattform in erheblicher Menge Waren verkaufen. Auch wenn Sie Waren anderer, wie Verwandter oder Freunden, auf Ihrem Account anbieten, sollten Sie vorsichtig sein. Ein weiteres Indiz ist natürlich, wenn Sie Werbung machen, zu den Top Sellern gehören oder bereits einen eigenen Shop haben. Grundsätzlich ist es möglich dass trotzdem keine USt anfällt, wenn Sie als Kleinunternehmer eingestuft werden. Hier geht man von einer Umsatzgrenze von 22.000 Euro aus. Geprüft wird immer der Vorjahresumsatz, d.h. alle Einnahmen ohne Umsatzsteuer und zwar alle Umsätze die Sie machen, nicht nur die vom Online Handel. Schwierig wird es also, wenn Sie schon ein Geschäft oder Gewerbe mit Umsatzsteuerbelastung haben, denn dann sind auch alle anderen Einnahmen der USt zu unterwerfen. Die Umsatzsteuer unterscheidet nicht zwischen den verschiedenen Geschäftszweigen. Dies betrifft z.B. viele PV-Anlagen-Besitzer. Als umsatzsteuerlicher Unternehmer hat man anschließend viele Regeln zu beachten, besonders wenn auch noch grenzübergreifende Verkäufe hinzukommen. Außerdem sind Sachverhalte im Onlinehandel derzeit vielen gesetzlichen Änderungen unterworfen. Wenn Sie also tatsächlich nur Privatverkäufer sind und dies auch bleiben möchten, sollten Sie Ihre Aktivitäten auf den Plattformen immer gut im Blick haben und auf die genannten Punkte achten. Außerdem sollten Sie Nachweise aufbewahren, damit Sie auch nachträglich noch ihre Onlineverkäufe belegen und nachvollziehen können und im Zweifel auch Ausgaben nachweisen können. Das war’s auch schon. Wir hoffen, Ihnen hat unser Video gefallen und Sie schauen bald wieder bei uns vorbei.

12. FEBRUAR 2021

Sammelposten. Hallo! Ich bin Alexander Kohl und dieses Kurzvideos befasst sich mit dem Thema „Sammelposten“. Was ist ein Sammelposten? Wie bildet man einen solchen? Wie wird dieser aufgelöst? Ja, für wen ist denn so ein Posten überhaupt zulässig? Und: welche Wirtschaftsgüter sind davon betroffen? Die als Vereinfachungsregelung gedachte Sammelpostenregelung wirft viele Anwendungsfragen auf. Die wichtigsten Fragen wollen wir in unserem Video kurz beantworten. Der Sammelposten kann gebildet werden, wenn sie bewegliche und abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens anschaffen. Diese müssen zu einer selbstständigen Nutzung fähig sein. Außerdem dürfen die Anschaffungskosten bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Somit sind die Voraussetzungen der betroffenen Wirtschaftsgüter grundsätzlich dieselben wie bei einem geringwertigen Wirtschaftsgut. In unserem Video über geringwertige Wirtschaftsgüter haben wir diese genau erklärt. Die Grenze für die Bildung von Sammelposten liegt seit 2018 bei mehr als 250 Euro bis höchstens 1.000 Euro für die Anschaffungskosten einer Sache. Dies bedeutet, dass Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250 Euro ohne weiteres als Sofortaufwand erfasst werden dürfen. Betragen die Anschaffungskosten mehr als 250 Euro und bis zu 1.000 Euro, so kann ein Sammelposten gebildet werden. Diese Bildung ist ein Wahlrecht anstelle der sogenannten Sofortabschreibung im Jahr der Anschaffung oder Herstellung für ein geringwertiges Wirtschaftsgut. So einfach macht es uns der Fiskus aber nicht. Denn wenn sie das Wahlrecht in Anspruch nehmen, so müssen Sie in diesem Jahr alle Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten innerhalb der Grenze liegen in ihren Sammelposten einstellen. Es besteht für dieses Wirtschaftsjahr nicht mehr die Möglichkeit einen Gegenstand als geringwertiges Wirtschaftsgut zu behandeln. Sie können aber für jedes Jahr neu darüber entscheiden und wählen, ob Sie einen Sammelposten bilden oder geringwertige Wirtschaftsgüter haben und sofort „abschreiben“. Wenn Sie also dieses einheitliche Wahlrecht ausgeübt haben, so werden alle Wirtschaftsgüter innerhalb der Grenze in einem Wirtschaftsjahr in den Sammelposten eingestellt. Dieser wird dann gleichmäßig über fünf Jahre verteilt und aufgelöst. Übrigens handelt es sich bei der oft und gern als Poolabschreibung genannten Auflösung von Sammelposten eben nicht um eine Abschreibung, sondern um eine Sonderregelung. Dies beantwortet auch einige Fragen, warum der Sammelposten anders behandelt wird als alle anderen Anlagegüter im Anlagevermögen. Da es sich nur um eine Rechengröße handelt und diese gleichmäßig auf fünf Jahre verteilt wird, spielt es keine Rolle, wie lange die Nutzungsdauern der Wirtschaftsgüter im Sammelposten sind. Ebenso wenig wird berücksichtigt, wenn sich innerhalb des Fünfjahreszeitraums der Auflösung Veränderungen ergeben und ein Wirtschaftsgut ausscheidet. Außerdem kann dieser Sammelposten nur von Steuerpflichtigen gebildet werden, die eine Bilanz oder eine Einnahmenüberschussrechnung erstellen. Die Möglichkeit als Werbungskostenabzug zum Beispiel bei Vermietung besteht nicht. Und damit kommen wir zum Ende. Wir hoffen, wir konnten Ihnen das Thema “Sammelposten” näherbringen. Bis zum nächsten Mal!

05. FEBRUAR 2021

Geringwertige Wirtschaftsgüter. Hallo und herzlich Willkommen! Ich bin Alexander Kohl und begrüße Sie herzlich zu unserem Kurzvideo zum Thema „Geringwertige Wirtschaftsgüter“. Aus Vereinfachungsgründen gibt es die Möglichkeit für die als GWG bekannten geringwertigen Wirtschaftsgüter eine sogenannte Sofortabschreibung vorzunehmen. In unserem Kurzvideo möchten wir Ihnen erläutern, welche Voraussetzungen dazu vorliegen müssen und wie dies funktioniert. Geringwertige Wirtschaftsgüter haben Sie, wenn Sie bewegliche und abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens anschaffen, die selbstständig nutzbar sein müssen. Die Anschaffungskosten dieser geringwertigen Wirtschaftsgüter müssen mehr als 250 Euro und dürfen bis zu 800 Euro betragen. Als Faustregel könnte man sich merken, dass bewegliche Wirtschaftsgüter, Sachen sein müssen, die man anfassen kann. In der Regel sind diese dann auch abnutzbar, was bedeutet, dass die Gegenstände sozusagen nur eine bestimmte Zeit nutzbar sind, bevor Materialverschleiß oder ähnliches eintritt. Nicht abnutzbar sind damit z.B. Beteiligungen oder Lizenzen die Sie erwerben. Besonderheiten gibt es bei Software, die grundsätzlich zwar immateriell ist und daher nicht von der GWG-Regelung erfasst wird, aber bei Anschaffungskosten innerhalb der oben genannten Grenzen doch wie ein GWG behandelt werden darf, wenn es sich um Standardsoftware handelt. Eine solche enthält nur Daten und ist nicht auf den Nutzer zugeschnitten. Selbständig nutzbar können beispielsweise Einrichtungsgegenstände sein in Hotels oder Büros, auch wenn Sie aufeinander abgestimmt sind. Verschiedene Werkzeuge oder Fräser für eine Maschine sind indes unselbständig und können daher nicht als geringwertiges Wirtschaftsgut gebucht werden. Im Bereich von PC Anlagen entstehen oft Unsicherheiten. Sie können aber hier vom Grundsatz her von Unselbständigkeit ausgehen. Als Ausnahme sollte man sich aber Kombinationsgeräte wie z.B. „Multifunktionsdrucker“ und externe Speichergeräte merken. Liegen die Voraussetzungen vor so haben Sie also ein Wahlrecht, das betreffende Wirtschaftsgut über die Nutzungsdauer abzuschreiben oder aber im Jahr der Anschaffung die Anschaffungskosten sofort als vollen Aufwand zu erfassen. Die Entscheidung können Sie also nur im Anschaffungsjahr fällen. Außerdem sind die geringwertigen Wirtschaftsgüter in einem besonderen Verzeichnis aufzunehmen. Die erforderlichen Angaben sind der Tag der Anschaffung oder Herstellung, Einlage oder der Eröffnung des Betriebs und die Höhe der Anschaffungskosten oder des entsprechenden Werts bei Einlage. Der Fiskus akzeptiert allerdings, wenn sich diese Angaben aus der Buchhaltung ergeben. Aufpassen müssen Sie, wenn Sie Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über 250 Euro als sogenannten Sammelposten deklariert haben. Dann nämlich wird dieses Wahlrecht anstelle des Wahlrechts zur Sofortabschreibung bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern angesetzt. In dem Jahr in dem Sie sich entscheiden einen Sammelposten zu bilden ist es somit nicht mehr möglich, einzelne Wirtschaftsgüter als GWG zu behandeln. Allerdings gilt die Regelung der Sofortabschreibung bei GWG für Bilanzierende, Einnahmenüberschussrechnung und auch bei den Überschusseinkunftsarten gleichermaßen. Dies bedeutet, dass sie auch bei privaten Vermietungseinkünften oder als Arbeitnehmer in den Genuss dieser Regelung kommen können und im Jahr der Anschaffung Sofortaufwand abziehen können. Hiermit verabschieden wir uns und freuen uns, wenn Sie uns wieder mal besuchen.

29. JANUAR 2021

Hallo! Ich heiße Simone und begrüße Sie herzlich zu unserem Kurzvideo mit dem Thema „Kurzarbeitergeld“. Wenn Ihr Arbeitgeber in wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist und die regelmäßige Arbeitszeit kürzen muss, kann er für seine Mitarbeiter Kurzarbeitsgeld bei der Arbeitsagentur beantragen und dieses auszahlen. Die Höhe des Kurzarbeitergeldes hängt von dem Gehalt ab, das Sie normalerweise ausbezahlt bekommen, also vom Nettogehalt. Die Arbeitsagentur übernimmt auch die Beiträge zur Sozialversicherung. Sie erhalten 60% des ausgefallenen Nettogehalts, Beschäftigte mit einem Kind erhalten 67%. Das Kurzarbeitergeld wird nach nachfolgender Staffelung nun erhöht, wenn die Arbeitszeiten um mindestens 50 % reduziert sind: Bis zu 3 Monate des Bezuges bleibt es bei 60 % bzw. 67 % der Netto-Entgelt-Differenz. Ab dem 4. Monat des Bezuges gibt es 70 % bzw. 77 % der Netto-Entgelt-Differenz. Ab dem 7. Monat des Bezuges gibt es 80 % bzw. 87 % der Netto-Entgelt-Differenz. Der höhere Prozentwert gilt wie bisher für Haushalt mit Kindern, die gestaffelte Erhöhung ist bis 31.12.2021 befristet, wenn die Kurzarbeit bis zum 31.12.2020 beantragt wurde. Wer einen Nebenjob hat, braucht sich diese Einnahmen nicht auf das Kurzarbeitergeld anrechnen lassen. Allerdings nur, wenn die Einkünfte plus Kurzarbeitergeld das bisherige Einkommen nicht übersteigen. Wer Kurzarbeitergeld bezieht muss prinzipiell eine Steuererklärung abgeben, obwohl das Kurzarbeitergeld selbst steuerfrei ist. Der Nachteil, der sogenannte Progressionsvorbehalt greift, das bedeutet, dass der Steuersatz sich auf die Gesamteinkünfte erhöht und es sich negativ auf eine Steuererstattung auswirken kann. Und hiermit verabschieden wir uns und freuen uns, wenn Sie uns wieder mal besuchen!

20. JANUAR 2021

Herzlich Willkommen. Mein Name ist Simone Pogadl und das Thema unseres Kurzvideos lautet: „Minijobs“. Minijobs sind als Arbeitslohn nicht mehr wegzudenken. Welche Vorteile es gibt und wer Sozialversicherungsbeiträge zahlen muss, werden wir kurz erklären. Der Minijob, oder geringfügige Beschäftigung genannt, ist gegeben, wenn monatlich maximal 450 Euro als Lohn bezahlt werden. Übt ein Arbeitnehmer mehrere Minijobs aus, dürfen die Einnahmen in Summe auch die 450 Euro-Grenze nicht übersteigen. Ein nur gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der Arbeitsentgeltgrenze ist unschädlich. Übt ein Arbeitnehmer neben seiner versicherungspflichtigen Haupttätigkeit mehrere Minijobs aus, bleibt nur der erste aufgenommene Minijob abgabenfrei, alle weiteren Minijobs sind steuer- und versicherungspflichtig außer der Arbeitslosenversicherung. Der Arbeitgeber zahlt bei Minijobs eine Pauschalabgabe für Sozialversicherung in Höhe von rund 30 % des Arbeitslohns. Der Minijobber zahlt 3,6 % als Rentenversicherungsbeitrag, er kann sich aber von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Der Verzicht auf die Rentenversicherungspflicht muss schriftlich erklärt werden. Die Erklärung muss vom Mitarbeiter unterschrieben werden und mit dem Datum versehen sein. Das Dokument ist bei einer Betriebsprüfung vorzulegen. Ein Mitarbeiter hat Anspruch auf bezahlten Urlaub sowie Entgeltfortzahlung bei Krankheit und an Feiertagen. Allerdings darf die 450 Euro Grenze nicht überschritten werden. Auch bei Minijobbern muss der gesetzliche Mindestlohn eingehalten werden und die Arbeitszeit ist aufzuzeichnen. Das war’s auch schon in Kürze zum Thema Minijobs. Wir hoffen, Ihnen hat unser Video gefallen und Sie schauen bald wieder bei uns vorbei.